Tigridia pavonia ist wild zwischen Mexiko und Honduras vertreten sowie in Ecuador und Peru verwildert, was schon erahnen läßt, daß sie nicht mit unserem winterlichen Klima zurechtkommt. So ist sie denn auch in unseren Breitengraden eine Topf- oder Kübelpflanze, die erst nach den letzten Frösten nach draußen gestellt werden darf. Oder aber wie Dahlien im Frühjahr pflanzen (Pflanztiefe 8 cm) und die Zwiebeln im Herbst wieder ausgraben. Am Standort mag sie es vollsonnig bis halbschattig mit mindestens 3 Stunden Sonnenlicht täglich.

Das Substrat muß gut durchlässig sein. Am besten ist es, eine Mischung aus 2/3 Blumenerde und 1/3 Sand- und Tongranulat zu verwenden. Beim Gießen sparsam sein. Das Substrat kann ruhig mal ein wenig antrocknen, aber natürlich nicht austrocknen. Von April/Mai bis September regelmäßig mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen Nährstoffe zuführen. Die Tigerblume bringt jeden Tag neue Blüten hervor.


Am Ende der Blütezeit, wenn die Blätter verwelken, die Wassergaben reduzieren und den Winter über die Knollen im Topf bei 5°-10°C z.B. im Keller lagern aber nicht komplett austrocknen lassen. Die Knollen können aber auch gegart gegessen werden und haben einen kastanienähnlichen Geschmack.

 


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