Vor allem die Holländer haben sich im 18. Jahrhundert mit der Weiterzüchtung der Hundertblättrigen Rose, Kohl-Rose oder auch Provence-Rose genannt, befasst, die von den flämischen Malern gern porträtiert wurde. Die Bezeichnungen beziehen sich auf die üppig gefüllten, großen Blüten. Aus den Blüten wird heute noch Rosenöl gewonnen. Die meisten Sorten blühen weiß, rosa bis dunkelrot und einmal im Juni/Juli und duften betörend (besonders die größeren Sträucher). Der Wuchs ist locker, überhängend oder auch auseinander fallend, so dass die Triebe gestützt oder gebunden werden müssen. Durch Rückschnitt im Frühjahr, nach der Blüte und noch einmal im September kann man kompakte Sträucher formen (für größere Sorten und für mildere Gegenden). Ansonsten ist die Kohl-Rose sehr winterhart und bevorzugt zur Förderung der Blattgesundheit einen sonnigen, luftigen Standort.



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