Pleionen sind Erdorchideen mit Pseudobulben, also Verdickungen an der Stengelbasis zur Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Sie bilden kurzstielige, aber großblumige Blüten.



Tibetorchideen stammen meist aus den Hochgebirgen des Himalaya, Tibets und China. Sie mögen keine heißen Sommertemperaturen über 25° C. Im Winter müssen sie frostfrei und trocken überwintert werden. Wo es nicht im Freiland möglich ist, sind sie bei 1-5° C hell zu überwintern. Topfkultur im Kalthaus (frostfreier Wintergarten) ist deshalb empfehlenswert. Im Sommer können die Töpfe an einem halbschattigen Ort nach draußen gestellt oder ins Beet eingesetzt werden. Im Frühjahr und Sommer brauchen die Pflanzen viel Feuchtigkeit (nie aber stauende Nässe), im Herbst und Winter sind sie trocken zu halten. Das Erdsubstrat sollte sauer bis schwach sauer, durchlässig und humos sein. Sobald die Blätter anfangen schneller zu wachsen, sollte wöchentlich schwach mit einem Flüssigdünger gedüngt und gut gegossen werden. Die Bulben sollten zu 2/3 aus dem Substrat bzw. Boden schauen und mit Moos abgedeckt werden. Im Frühjahr vor Schnecken, Frost und Nässe schützen.



Zur Überwinterung werden die Bulben aus dem Substrat genommen, sobald die Blätter abgefallen sind. Die alte Bulbe wird entfernt und die neuen werden frostfrei und trocken (aber nicht austrocknen lassen) aufbewahrt.

Gute Nachbarn sind zarte Gräser, Farne und Steinbrech.



Hinweis: Ein Versand von Tibetorchideen in die Schweiz ist nicht möglich!

 



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