Hybriden sind Kreuzungen zwischen unterschiedlichen Arten. Sehr erfolgreich dabei ist der Landwirt und Hobbyzüchter Alan Bremner von den Orkney Inseln (nordöstlich von Schottland) mit seinen Geranium-Kreuzungen. Aus tausenden von Züchtungsversuchen sind nach langjähriger Selektion u.a. so bekannte Hybriden wie 'Dilys' und 'Philippe Vapelle' hervorgegangen.
'Patricia' z. B. ist eine Kreuzung aus 'G. endressii' und 'G. psilostemon'. Von der ersteren hat sie die langandauernde Blüte, von der zweiten die Farbintensität und Blütengröße.
In 'Philippe Vapelle' stecken 'G. platypetalum' (Eigenschaft: große Blüte) und 'G. renardii' (Eigenschaft: Blatttextur, samtene Blattbehaarung und graugrüne Blattfarbe).
Von Elizabeth Strangman stammt 'Salome', ein Sämling aus 'G. lambertii' und 'G. procurrens', den sie in ihrer Gärtnerei Washeld Nursery in Kent fand. Diese Hybride hat lilarosafarbene Blüten mit dunkelvioletten Adern und ein schwarzes Auge. Sie benötigt einen geschützten Standort und verträgt vor allem im Winter nicht viel Nässe.
'Tiny Monster', eine Hybride aus G. sanguineum 'Ankum's Pride' und G. psilostemon mit 5 cm großen magentafarbenen samtigen Blüten stammt von Rolf Offenthal aus Grethem bei Schwarmstedt.
Um 1950 züchtete A.T. Johnson im Betrieb Moerheim, der auch durch viele andere Pflanzenzüchtungen bekannt ist, seine Sorte 'Johnson's Blue', eine Hybride aus G. himalayense und G. pratense mit einer Unmenge 5 cm großer, lavendelblauer Blüten, die zur Mitte hin weiß werden und einen feinen pinkfarbenen Hauch haben. Die Blütenadern sind rötlich. Die Hybride ist ein vorzüglicher Bodendecker.
Hybride aus G. pratense x G. clarkei 'Kashmir Purple'. Eine der schönsten blauen Geranium. Im Herbst erfreut die Nachblüte.
magentaroter Dauerblüher mit schwarzem Auge, der sich leicht im Staudenbeet integrieren lässt. Für jedes Border unverzichtbar!
