Bauernhortensien stammen ursprünglich aus Japan, wo sie in Ufernähe zu finden sind. Die heute im Handel befindlichen Sorten sind allesamt Züchtungen. Sie mögen einen mäßig nährstoffreichen, feuchten aber wasserdurchlässigen, kalkfreien Boden, der nicht austrocknen darf. Eine Mulchbedeckung ist daher ratsam. Zu viel Stickstoff im Boden gefährdet das Ausreifen der Triebe und kann im Winter zu starken Frostschäden führen. Spätfrost im Frühjahr könnte u.U. die Blütenknospen gefährden. Die Pflanzen in dieser Situation mit Vlies etc. abdecken, ggf. Triebe weit zurückschneiden. Ballhortensien werden rund 120-150 cm hoch und breit. Ein Rückschnitt sollte möglichst im März/April stattfinden. Besonders schöne blaue Blüten kann man mit Hilfe von Alaun (Aluminium-Kaliumsulfat, 3-5 g/l ins Gießwasser geben) 'zaubern'.
Bauernhortensien teilen sich in 2 Gruppen: Ballförmige und tellerförmige (Lacecap).
Die ballförmigen hellblauen, bis 20 cm Durchmesser großen Dolden von 'Bodensee' füllen im Hochsommer die eher blütenarme Zeit.