Der aus Japan stammende und zur Familie der Liliengewächse zählende Schlangenbart fällt durch seine seltene, schwarzgrüne Blattfärbung und ledrige, grasähnliche, immergrüne Blätter auf. Davon heben sich von Juli bis August weiße, außen rosafarbene, kleine Blüten ab, die sich im Herbst zu perlenartigen Früchten entwickeln, die sich von weiß zu blauschwarz verfärben.
Ein halbschattiger bis schattiger Standort und gute, normale Gartenerde sind für die frostharte Staude ideal; Wintersonne ohne eine schützende Schneedecke allerdings kann die Blätter austrocknen, daher ist ein Schutz aus Reisig empfehlenswert. Die Staude bildet Ausläufer, braucht aber Zeit, bis ein Teppich gebildet wird.
Verwendung als Struktur- oder Kontrastpflanze, zur Einfassung von Beeten, in Kübeln.
Gute Nachbarn sind weißblütige Stauden oder Roscoea, Heuchera, Alpenveilchen, Buschwindröschen, Weiße Herzblume, Schaumblüte, Krötenlilie, Regenbogenfarn, Knöterich 'Red Dragon'