Etwa 1905, also vor mehr als 100 Jahren, züchtete Franz Göschke im Proskau diese außergewöhnliche Sorte mit ausgeprägtem Walderdbeeraroma und einem unbeschreiblichen Erdbeerduft, der nach der Ernte schnell das ganze Haus erfüllt. Die leuchtend roten Früchte sind zuckersüß, so daß diese Sorte im Volksmund auch Zuckerkönigin und Duftkönigin genannt wurde.
Die Sorte benötigt zur Ausprägung des vollen Aromas einen sonnigen Standort und sehr nahrhaften Boden. Obwohl die Pflanzen deutlich kleiner sind als die heutigen Sorten, tragen sie reichlich Früchte. Es ist sehr von Vorteil, wenn die Früchte nicht im direkten Kontakt mit dem Boden sind (z.B. Stroh unterlegen). 'Königin Luise' eignet sich aufgrund ihrer Transporteigenschaften wie 'Mieze Schindler' nicht für den Handel sondern sollte direkt vom Strauch auf den Tortenboden wandern.
Franz Göschke (1844-1912) war eines von 5 Kindern von Gottlieb Göschke (1818-1898), der als einer der ersten deutschen Erdbeerzüchter gilt und rund 20 Sorten züchtete, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts in Gärten quer durch Deutsschland zu finden waren. Gottlieb Göschke gründete 1844 in Köthen die Kunst- und Handelsgärtnerei G. Göschke mit angeschlossener Lehranstalt. Sein Sohn Franz trat erfolgreich in seine Fußstapfen und widmete sich u.a. der Erdbeer- und Spargelzucht. Er wurde Gartenbaudirektor und Leiter des Königlich Preußischen Pomologischen Institutes im oberschlesischen Proskau.
| Grösse | Tray mit 12 Pflanzen |
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| Preis | Mengenrabatt | |
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