Der Japanische Storaxbaum ist, wie der botanische Name sagt, in Japan, Korea und China verbreitet und wurde 1862 in den Handel eingeführt. Der strauchartige Baum wird ca. 3-6 m hoch und besitzt eine rundliche Krone mit fächerförmiger Verzweigung. Die Rinde älterer Exemplare ist dunkel und hat breite Leisten zwischen orangefarbenen Rissen, was im Winter interessant anzuschauen ist. Die gestielten, glänzenden, hellgrünen Blätter haben einen welligen Rand, werden bis zu 4 cm lang und zeigen eine rote und gelbe Herbstfärbung. Zur Blütezeit im Juni bis Juli sind die Zweige unterseits dicht an dicht mit hängenden, weißen, glockigen Blüten in Büscheln zu 3-5 besetzt. Die darauf folgenden Früchte sind eirund und graugrün.
Besonders schön ist ein Standort, wo die Glöckchen von unten betrachtet werden können, z. B. an einem vertieften Sitzplatz. Der Japanische Storaxbaum ist nicht vollkommen winterhart und braucht in der Jugend Schutz vor Spätfrost. Ein geschützter, sonniger bis absonniger Standort und ein frischer, nahrhafter. gut durchlässiger und schwach saurer Gartenboden sind ideal.