Der Baumoleander ist eine Kreuzung von zwei Pflanzengattungen, dem Trompetenbaum und der Wüstenweide, aus dem Jahre 1964 in Taschkent (Usbekistan). Seinen Namen erhielt das Gehölz erst 1991 in Nordamerika, wo es seit 1977 kultiviert wurde. Der raschwüchsige Baumoleander wächst in unseren Breiten eher als ausläuferbildender Strauch, lässt sich aber auch als kleiner Baum ziehen und erreicht vermutlich eine maximale Höhe von ca. 6 m. Die von pink- über lavendel- bis cremefarbenen, glockenförmigen Blüten ähneln den Trompetenbaumblüten und erscheinen im Frühsommer bis hinein in den Herbst an einjährigen Trieben. Die zahlreichen Blütenstände trocknen am Baum und fallen erst dann hinunter; Früchte werden nicht gebildet. Die sommergrünen Blätter sind schmaler als beim Trompetenbaum. In der Jugend braucht der Baumoleander einen gleichmäßig frischen, aber unbedingt gut durchlässigen Boden im eher alkalischen Bereich. Die 'oberirdische' Pflanze aber liebt Hitze, daher ist ein luftiger und sonniger, warmer Standort notwendig, um Pilzbefall zu vermeiden. Ausgesprochen windfest. Frosthart bis ca. -20° C, aber in der Jugend ist Frostschutz ratsam.
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