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Asimina triloba 'Prima' -- Pawpaw, Dreilappiger Papau, Indianer-Banane
ArtikelNr.: 4503000

Die Pawpaw (gesprochen: poah-poah) (Asimina triloba), flapsig auch Indianer-Banane genannt, gehört zu der tropischen Pflanzenfamilie der Annoaceen und ist dank der großen Temperatur-Toleranz von -25 °C bis über 35 °C vom Nordosten Amerikas bis Mexiko verbreitet und damit auch bei uns genügend frosthart. Sie fühlt sich in Regionen, wo auch Pfirsich und Aprikosen wachsen, wohl.

Obwohl am heimischen Standort die Pawpaw eine Unterwuchspflanze ist und gedrungen wächst, sollte ihr Standort bei uns, um reife Früchte ernten zu können, sonnig sein. Sie hat dann einen aufrechten, pyramidenförmigen Wuchs. Der Boden sollte nährstoffreich, feucht, aber wasserdurchlässig sein.

Die gelbgrünen Früchte sind etwa 7-9 cm lang, haben einen Durchmesser von 3-5 cm und wiegen zwischen 50 und 500 g. Das Fruchtfleisch ist gelb, weich und cremig. Der Geschmack ähnelt einer Mischung aus Banane, Mango, Ananas und Vanille, ist fruchtig und süß. Die Haut ist zwar dünn, wird aber nicht mitgegessen. Die Früchte werden halbiert, die Kerne entnommen und das weiche Fruchtfleisch ausgelöffelt. Die Ernte findet im Oktober statt, wenn die Früchte weich und gelb werden. Sie eignen sich neben den Frischverzehr auch zur Herstellung von Kuchen, Marmeladen und alkoholischen Getränken. Die Früchte weisen einen hohen Gehalt an Vitamin A und C auf, der höher als bei Äpfeln ist und haben mit ca. 80 kcal/100 mg Fruchtfleisch einen hohen Nährwert.

Pawpaw sind sehr widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und benötigen daher keinen Pflanzenschutz. Lediglich die Krone sollte regelmäßig ausgelichtet werden, um ein ständiges Erneuern des Fruchtholzes zu fördern.

Die Pawpaw ist nicht nur als Fruchtpflanze interessant. Die Bäume werden im freien Stand bis zu fünf Meter hoch und haben große, 20 cm lange, spitzovale Blätter, die sich im Herbst gelb verfärben. Die Blüten werden an den Triebenden der vorjährigen Triebe gebildet, sind grünlich und haben einen unangenehmen Geruch. Jede Blüte enthält mehrere Fruchtknoten, so daß sich jeweils mehrere Früchte entwickeln. Die Bestäubung geschieht durch Insekten und durch den Wind. Pawpaw sind eigentlich nicht selbstfruchtbar (autofertil). Es gibt jedoch selbstfruchtbare Selektion ('Sunflower' , 'Overleese' und 'Prima'). Sämlinge sind auf jeden Fall selbstunfruchtbar und benötigen eine zweite Pflanze als Befruchter.

Wer mehr als eine Pawpaw pflanzen will, sollte als zweite Pflanze eine andere Sorte oder einen Sämling wählen, weil durch die Sortenvielfalt eine bessere Befruchtung der Blüten gewährleistet ist.




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